„Den Großgrundbesitzern ist nur schwer etwas nachzuweisen“
Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) arbeiten in Brasilien zwischen 25.000 und 40.000 Menschen unter Bedingungen, die als Sklaverei bezeichnet werden können. Die meisten Fälle gibt es in der Viehwirtschaft, bei der Herstellung von Holzkohle und auf den Zuckerrohrplantagen, die den Grundstoff für die Ethanolproduktion liefern. Thomas Bauer von der brasilianischen Landpastoralkommission erläutert, wie die Arbeiter in die Sklaverei geraten und was dagegen unternommen werden müsste.
Thomas Bauer
lebt seit mehr als zehn Jahren im brasilianischen Bundesstaat Bahia im
Nordosten des Landes. Der 36-jährige gebürtige Österreicher arbeitet für
die katholische Landpastoralkommission, die für eine Agrarreform und
für bessere Lebensbedingungen der Landbevölkerung eintritt.
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