Wachstum, aber nicht für alle
In Indien bekämpfen einige Bundesstaaten die Armut erfolgreicher als andere
Von Sumit Ganguly
Die tiefe Armut in Indien zu lindern, ist seit dem Kollaps der britischen Kolonialherrschaft 1947 ein erklärtes Ziel der indischen Politik. Doch trotz beträchtlicher Anstrengungen hat das Land dabei bisher nur begrenzte Fortschritte erzielt. Das Wirtschaftswachstum infolge der Reformen seit 1991 hat dazu beigetragen, die Zahl der absolut Armen zu vermindern. Ebenso wichtig sind aber die Sozialpolitik und die Qualität der Regierungsführung, die sich von Bundesstaat zu Bundesstaat deutlich unterscheiden.
Sumit Ganguly
ist Professor für Politikwissenschaft und Inhaber des Rabindranath
Tagore Chair in Indian Cultures and Civilizations an der Indiana
University in Bloomington (USA). Zu dem Artikel hat seine Mitarbeiterin
Vera Heuer beigetragen.
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Neuen Kommentar hinzufügenMargit Nitsche schrieb am 09.03.2010 um 17:57:04
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Bernhard Offenberger schrieb am 07.02.2010 um 13:27:07
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