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Kurz notiert

Deutsche Städte können sich ab sofort um den Titel „Fairtrade Town" bewerben. Dazu müssen sie folgende Kriterien erfüllen: Bei Stadtrats- und Ausschusssitzungen sowie im Bürgermeisterbüro müssen Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt und ein weiteres Produkt aus fairem Handel eingesetzt werden Einzelhandel und Gastronomie sollen fair gehandelte Produkte anbieten. Schulen, Vereine und Kirchen müssen einbezogen sein, und Lokalmedien sollen über die Aktivitäten berichten. Die Auszeichnung wird für zwei Jahre verliehen und dann neu geprüft. Weltweit gibt es 550 Fairtrade Towns, darunter London, Rom, Brüssel und Kopenhagen. Die Kampagne startete im Jahr 2000 in Großbritannien, wo über 400 Kommunen den Titel tragen. Die deutsche Kampagne wird vom Verein Transfair getragen und vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) unterstützt.


(cm)

www.fairtrade-towns.de

welt-sichten 03-2009