Schlechte Noten für Afrikas Schulen
Afrika südlich der Sahara tut sich schwer beim Erreichen von „Bildung für alle“
Von Kurt Komarek
Die Qualität der Grundbildung in Afrika hat sich seit der Ausrufung des Ziels „Bildung für alle“ im Jahr 2000 nicht wesentlich verbessert. Die Einsicht, dass Schülerinnen und Schüler in ihrer Muttersprache besser lernen als in einer der europäischen Kolonialsprachen, setzt sich in der Bildungspolitik zwar allmählich durch. Doch die Einführung des muttersprachlichen Unterrichts in der Praxis bleibt mangelhaft.
Kurt Komarek
leitete bis 2003 Bildungsprojekte im Rahmen der deutschen
Entwicklungszusammenarbeit und hat sich für die Einführung eines
muttersprachlichen Unterrichts in Afrika engagiert. Zuletzt nahm er im
Januar als Berater an der Konferenz der Erziehungsminister in Burkina
Faso teil.
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