„Der Entwicklungsdienst braucht einen besonderen Rahmen“
Die Fusion von GTZ, DED und InWent betrifft auch die Arbeit von Entwicklungshelfern
Die geplanten Reformen in der deutschen Technischen Entwicklungszusammenarbeit sorgen für Unruhe. So fordern die Vertreter der Entwicklungshelfer und -helferinnen im Deutschen Entwicklungsdienst (DED), die wesentlichen Merkmale des Personaldienstes nach dem Entwicklungshelfer-Gesetz müssten auch nach der Zusammenlegung des DED mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und mit InWent erhalten bleiben. Beim Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) und der katholischen Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH), die ebenfalls Entwicklungshelfer entsenden, sieht man das ebenso. Jürgen Deile vom EED und Michael Steeb von der AGEH erläutern, warum der Entwicklungsdienst eine eigene Struktur braucht und was Entwicklungshelfer von GTZ-Experten unterscheidet.
Jürgen Deile
ist Förderinstrumentenmanager beim Evangelischen Entwicklungsdienst in Bonn.
Michael Steeb
ist Geschäftsführer der katholischen Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe in Köln.
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