Nie mehr hungrig zu Bett
In Indien soll das Recht auf Nahrung gesetzlich verankert werden
Von Biraj Patnaik
Indiens Regierung hat angekündigt, das Recht auf Nahrung gesetzlich zu verankern, so dass Einzelne vor Gericht klagen können, wenn es nicht gewährleistet ist. Über die genaue Ausgestaltung des Gesetzes streiten derzeit Aktivisten der Recht auf Nahrung-Kampagne mit dem Staat. Bereits seit 2001 hat der Oberste Gerichtshof mehr als 70 einstweilige Verfügungen erlassen, die den Staat zur Verwirklichung des Rechts auf Nahrung verpflichten, etwa mittels Programmen zur Schulspeisung und zur Altersversorgung.
Biraj Patnaik
ist der Chefberater für die Bevollmächtigten des Obersten Gerichtshofs
im Verfahren um das Recht auf Nahrung. Er engagiert sich seit deren
Beginn in der Kampagne für ein Recht auf Nahrung. Der Beitrag gibt seine
persönliche Meinung wieder.
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