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Rückenwind für Klimaschützer

„Weltkonferenz der Völker“ mit radikalen Forderungen

Gut 35.000 Teilnehmer waren der Einladung des bolivianischen Präsidenten Evo Morales Ende April zur „Weltkonferenz der Völker über Klimawandel und Rechte der Mutter Erde“ nach Cochabamba gefolgt. Nach dem Scheitern der UN-Klimaverhandlungen in Kopenhagen wurde das Treffen zum Aufbruchsignal für Umweltschützer aus 42 Ländern. In ihrer Abschlusserklärung formulierten sie deutliche Forderungen an die Industrieländer.


Gerhard Dilger

welt-sichten 05-2010

 

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Georg Lohmann schrieb am 16.05.2010 um 13:30:52
Unsinnige Forderungen schaden nur. Wer ernstgenommen werden will, sollte keine unsinnigen Forderungen aufstellen. Schon die Forderungen an die "Industriel?nder" gehen an der Realit?t vorbei. Mit Recht machen unaufgeregte Wissenschaftler darauf aufmerksam, dass durch den st?ndigen Auf- und Abbau von Biomasse ein Vielfaches der vom Menschen verursachten CO2-Massen umgesetzt wird. So hat die Erw?rmung der Biosph?re verst?rktes Wachstum und auch schnelleren Zerfall zu Folge. Wie schon oft dargestellt, ist ein zyklischer Wechsel der Durchschnittstemperaturen ohne menschliches Zutun der Normalfall und hat schon viele Male stattgefunden. Die Forderung nach Reduzierung der CO2-Mengen ist dennoch berechtigt aber nicht wegen des nicht beweisbaren Einflusses auf das "Weltklima". Vielmehr weil die zunehmende Verknappung der fossilen Energie in wenigen Jahrzehnten zu einem m?rderischen Kampf um die fossilen Quellen f?hren wird, den Die Armen nur verlieren k?nnen. Dieser Zusammenhang ist beweisbar und wirkt sich schon aus. Deshalb ist auch der Kampf gegen die biogenen Treibstoffe so kontraproduktiv und giesst nur Wasser auf die M?hlen der Multis. Geradezu l?cherlich ist die Forderung nach Reduzierung des Energieverbrauchs um 50% in den Industriel?ndern. Der Hauptverursacher ist im Jahr 2010 das Entwicklungsland China. Wachstum und Wohlstand, das was die Entwicklungsl?nder anstreben, ist nur mit dem Einsatz von potenten Energietr?gern m?glich. Wer hier 50% reduzieren will, ohne den Einsatz von regenerativer Energie zu forcieren, schafft nur Verdoppelung von Armut und Konflikten. Nat?rlich muss regenerative Energie mit Verstand eingesetzt werden. Hier sei auf den Irrweg Bioalkohol und die gute Alternative Pflanzen?l hingewiesen. Wer Zuckerrohr oder Mais anbaut, hat als Nebenprodukt nur fast wertloses Stroh, wer Pflanzen?l produziert bekommt von der gleichen Fl?che auch noch Tiernahrung, den Presskuchen. Wer es richtig macht, kann Treibstoff UND Nahrung herstellen. Nebenbei muss auch der Unfug ein Ende haben, wenn CO2-Ausstoss und CO2-Vermehrung verwechselt oder gleichgesetzt werden. G?be es den Menschen nicht, w?re dennoch ein gigantischer CO2-Ausstoss vorhanden (j?hrlich das Zehnfache der vom Menschen verursachten Mengen)aber keinerlei Vermehrung. Denn aller Kohlenstoff k?me aus der Luft und nicht aus fossilen Quellen. Alle Menschen und Tiere zusammen atmen j?hrlich Millionen Tonnen CO2 aus, aber sie vermehren es nicht. Letztlich ist alle regenerative Energie eingesammelte Sonnenkraft und hier sei einmal mehr auf die wichtigen B?cher von Hermann Scheer hingewiesen. Wenig brauchbar ist auch die Forderung nach 6% vom BIP, solcher Unsinn disqualifiziert jeden Verhandlungspartner. Schon 6 Promille w?ren utopisch, man betrachte die Etats in den Staatshaushalten. Mit undurchdachten Forderungen erreichen die Entwicklungsl?nder nichts und die Gegenseite, also Multis und Nachbeter grenzenlosen Wachstums haben leichtes Spiel. Wer heute einen Hektar Raps oder Sonnenblumen anbaut (100 mal 100m im Quadrat) kann ein Jahr sp?ter mehr als 1000 Liter Pflanzen?l und 1,5 Tonnen Tiernahrung ernten, bei anderen ?lfr?chten ist der Ertag noch h?her. W?rde Biomasse in diesem Sinn im Meer produziert, ginge kein Meter Nutzfl?che am Land verloren. Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es.

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