Schmutziges Gold
In den Bergwerken von Papua-Neuguinea bleiben die Menschenrechte auf der Strecke
Von Roland Seib
Der Bergbau hat im Südpazifikstaat Papua-Neuguinea eine herausragende volkswirtschaftliche Bedeutung. Die Bevölkerung profitiert davon allerdings nur wenig. Zwar hat der Betreiber der Porgera-Goldmine im Nordwesten des Landes in die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur investiert. Aber die Regierung setzt weiter auf die ungebremste Ausbeutung von Rohstoffen, ohne zugleich sozial- und umweltverträgliche Rahmenbedingungen für Investitionen zu schaffen.
Roland Seib
ist Politikwissenschaftler und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit
den Folgen des Bergbaus auf Papua-Neuguinea. Er arbeitet derzeit als
Gastwissenschaftler bei der Hessischen Stiftung Friedens- und
Konfliktforschung (HSFK).
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