„Die Perspektive der Schwachen anmahnen“
Frieden, Gerechtigkeit und der Klimawandel sind für den ÖRK Schwerpunkte seiner Anwaltschaft
Gespräch mit Olav Fykse Tveit
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) will eine gemeinsame Stimme von Kirchen aus aller Welt für Frieden und Gerechtigkeit bleiben, erklärt Olav Fykse Tveit. Der neue Generalsekretär hat keine leichte Aufgabe: Der ÖRK hat seit 1990 an Prominenz verloren, Finanzmittel eingebüßt und mit Spannungen unter seinen Mitgliedskirchen zu tun. Der 1948 gegründeten Rat soll die Gemeinschaft der Kirchen in Zeugnis und Handeln vertiefen. 349 Kirchen gehören ihm an, die meisten aus der protestantischen und orthodoxen Tradition; die katholische Kirche ist kein Mitglied, arbeitet aber mit dem Rat zusammen.
Olav Fykse Tveit
ist seit Januar 2010 Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen
(ÖRK). Der promovierte Theologe hatte davor in seiner norwegischen
Heimatkirche Ämter im Bereich ökumenische Beziehungen, Gespräche mit
Muslimen und Juden sowie kirchliche Nothilfe inne.
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