Ein Recht auf Arbeit
Ein generelles Verbot der Kinderarbeit hilft armen Kindern und Jugendlichen nicht
Von Manfred Liebel
Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) setzt sich seit Jahrzehnten für ein Verbot der Kinderarbeit ein. Soziale Bewegungen arbeitender Kinder und Jugendlicher aus Afrika, Asien und Lateinamerika sehen das als Diskriminierung. Sie fordern menschenwürdige Arbeitsbedingungen und eine Beteiligung an den Verhandlungen. Doch die wird ihnen häufig verwehrt – wie bei der jüngsten ILO-Konferenz im Mai.
Manfred Liebel
ist Koordinator des European Net-work of Masters in Children‘s Rights
(ENMCR) und Berater der Bewegungen arbeitender Kinder und Jugendlicher.
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