Dem Wachstum geopfert
In Peru kämpfen die indigenen Völker seit Jahrzehnten um den Erhalt ihres Lebensraums
Von Angela Meentzen
Im Amazonasbecken in Peru lagern Bodenschätze wie Öl, Gas, Gold und Kupfer, die die Regierung zur Ausbeutung freigegeben hat. Bislang hat sie dabei wenig Rücksicht auf die indigenen Völker genommen, die im Wald und von seinen Ressourcen leben. Doch deren Proteste beginnen sich auszuzahlen: Der Druck auf die Regierung wächst, mehr Rücksicht zu nehmen und sich für bessere Lebensbedingungen der Indigenen einzusetzen.
Angela Meentzen
ist promovierte Soziologin und freie Gutachterin für die internationale
und deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit langjähriger Forschungs- und
Arbeitserfahrung in Peru.
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