Eine Region im Aufbruch
In den Andenländern erobern sich Indigene langsam mehr politischen Einfluss
Von Julio F. Carrión
Bolivien, Ecuador und Peru haben in den vergangenen Jahren einen beachtlichen Wirtschaftsaufschwung verzeichnet. Die Armut ist zwar deutlich zurückgegangen, doch die Kluft zwischen Arm und Reich ist noch immer groß. Die jahrhundertelange Unterdrückung der Ureinwohner durch die spanischen Kolonialherren, aber auch neoliberale Wirtschaftsreformen in den 1970er Jahren wirken bis heute nach. Die gegenwärtigen Regierungen stehen vor großen Aufgaben.
Julio F. Carrión
ist Professor an der Fakultät für Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen der Universität von Delaware (USA).
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