Gegen große Widerstände
Die „demokratischen Revolutionen“ in Bolivien und Ecuador sind noch nicht abgeschlossen
Von Jonas Wolff und Timm B. Schützhofer
Bolivien und Ecuador waren lange Zeit von einer kleinen Elite beherrscht. Nach dem Amtsantritt „linker“ Präsidenten haben beide Länder neue Verfassungen erhalten. Soziale Gruppierungen, Gewerkschaften und Indigene haben sich Mitbestimmung erkämpft. Die Ausbeutung von Rohstoffen geht jedoch ungebremst weiter. Und die charismatischen Präsidenten sind zwar beliebt, neigen aber zu einem autoritären Politikstil.
Jonas Wolff
ist Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter der
Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in Frankfurt.
Timm B. Schützhofer
ist Student der Politikwissenschaft an der Universität Kassel und Hospitant der HSFK.
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