Seite drucken        Seite schlie?en 

 

welt-sichten

welt-sichten bestellen

Suche

welt-sichten. Magazin für Entwicklungspolitik und ökumenische Zusammenarbeit

Login

Login

Newsletter



Newsletter absenden

welt-sichten


Hülle ohne Inhalt

Kleine Fortschritte bei den Bonner Klimaverhandlungen

Von Annette Jensen

Kaum jemand rechnet noch ernsthaft damit, dass beim nächsten Weltklimagipfel im mexikanischen Cancún ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll verabschiedet wird. Bei den vorbereitenden Gesprächen Ende Mai bis Mitte Juni in Bonn gab es erwartungsgemäß keine konkreten Ergebnisse. Immerhin ist es gelungen, besonders umstrittene Fragen besser zu strukturieren. Gleichzeitig jedoch wachsen die Anstrengungen und Kosten, die nötig sind, um den Klimawandel unter Kontrolle zu bringen.


Annette Jensen
ist freie Journalistin in Berlin mit den Schwerpunkten Umwelt, Wirtschaft und Arbeitsbedingungen.

welt-sichten 07-2010

Sie möchten weiterlesen?

Bitte loggen Sie sich ein!
Der Zugriff auf den Text ist zahlenden Nutzern vorbehalten. Wenn Sie ein „welt-sichten“-Abonnement oder einen Online-Zugang haben, geben Sie einfach in der linken Spalte unter der Überschrift „Login“ Ihr Passwort ein.

Wo finde ich mein Passwort?


Ihr Passwort ist Ihre 8-stellige Kundennummer. Sie finden sie im Adressaufdruck auf der Rückseite Ihrer "welt-sichten"-Hefte - hier:

Dieselbe Kundennummer steht auch auf Ihrer Rechnung, falls das Heft und die Rechnung an dieselbe Adresse geschickt werden.


Fenster schließen


Passwort nicht zur Hand?
Schicken Sie bitte eine E-Mail an redaktion@welt-sichten.org und geben darin Ihren Namen, Ihren Wohnort und Ihre E-Mail-Adresse an. Wir senden Ihnen dann Ihr Passwort so schnell wie möglich erneut zu.


Sie haben noch keinen Online-Zugang und möchten diesen Artikel lesen?
Dann können Sie

  1. Die Zeitschrift abonnieren und sofort Online-Zugang erhalten
  2. Ein reines Online-Abonnement abschließen und sofort Zugang erhalten
  3. Ein Einzelheft der entsprechenden Ausgabe von „welt-sichten“ bestellen


Fenster schließen

welt-sichten Kommentar Neuen Kommentar hinzufügen

Georg Lohmann schrieb am 03.07.2010 um 11:20:48
Begriffe ohne Inhalt. Bei der anhaltenden Diskussion um den Klimawandel scheint kaum jemanden zu st?ren, dass die zentralen Begriffe falsch gew?hlt sind. Andererseits ist es kein Geheimnis, wie oft Gespr?chskreise ohne Ergebnis bleiben, wenn das Thema den Kern des Problems nur streift. Eklatant daneben liegt der Begriff "Klimapolitik". W?ren die Wortfinder eine Stufe niedriger eingestiegen, w?rde der Fehlgriff offensichtlich. Der Begriff "Wetterpolitik" wird wohl von den meisten Beteiligten sofort als l?cherlich falsch deklariert. Es ist ja allgemein bekannt, dass der Mensch das Wettergeschehen, also den unmittelbaren Einfluss von Sonne, Wind und Niederschlag, nicht nennenswert beeinflussen kann. So gesehen ist der Begriff "Klimapolitik" geradezu monstr?s, denn er insinuiert die M?glichkeit der Menschen, auf das globale Wettergeschehen einzuwirken. Wenn man die Erkenntnis zugrundelegt, dass die Arktis mindestens zwanzigmal dick vereist und eisfrei war, dann sollten vern?nftige Menschen ihren Einfluss doch relativieren. Wenn man aber an die M?glichkeit der Einflussnahme glaubt, dann muss der Begriff "Klimapolitik" verschwinden und durch "Energiepolitik" ersetzt werden. W?re dieses Wunder geschehen, dann w?ren die Kulissen weg und die Kulissenschieber nackt und klar zu erkennen. Es sind die Energiekonzerne mit ihren Profitinteressen und unbelehrbare Wachstumsprediger. Dann w?rde auch schnell klar, dass alle diskutierten Reduktionsziele Wischi-Waschi sind. Wer bei der heutigen Energiepolitik Emissionen reduzieren will, f?hrt den Verbrauch von fossiler Energie zur?ck und trifft die Energiekonzerne und die alten und neuen Wachstumsregionen an ihrem Lebensnerv. Unbestreitbar ist der Weltenergieverbrauch seit Beginn der Klimadiskussion stetig gestiegen, und der Zusammenhang zwischen Energieverbrauch und Wirtschaftswachstum ist evident. Bedenkenswert w?re also die M?glichkeit, vom Scheitern aller Bem?hungen um geringeren Verbrauch fossiler Energie auszugehen. In der Konsequenz w?re angebracht, sich sofort mit den Folgen der Erw?rmung zu befassen, denn die Energiewende wird l?nger auf sich warten lassen als geflutetes Ackerland, steigende Meeresspiegel, Hungerkatastrophen und Immigrantenstr?me. Es ist an der Zeit, dass sich mutige Journalisten vom mainstream verabschieden und Klartext schreiben. Beispielsweise dar?ber, dass alle fossile Energie CO2 vermehrt, aber auch Wasserdampf, der vielfach klimawirksamer ist!

welt-sichten Kommentar Auf diesen Kommentar antworten