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Spirituelle Ambulanz

Die Pfingstkirchen in Brasilien gewinnen immer mehr Anhänger

Von Solveig Flörke

Die Brasilianer kehren dem Katholizismus zunehmend den Rücken und schließen sich Pfingstkirchen an. Auch Prominente wie die Präsidentschaftskandidatin Marina Silva und der Weltfußballer Kaká zählen sich zu den „Evangélicos“. Deren Regeln geben Halt und Orientierung. Doch für ihr Seelenheil müssen die Mitglieder, von denen viele sehr arm sind, tief in die Tasche greifen.


Solveig Flörke
ist Kulturwirtin und arbeitet als freie Autorin und Reporterin in Südamerika.

welt-sichten 07-2010

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Marcos Romao schrieb am 10.08.2010 um 8:11:16
Ein sehr guter Artikel. Es ist eines kleines Panorama ?ber ein Ph?nomen, das eine Zukunft hat, die nicht zu untersch?tzen ist. Nicht nur der brasilianische Staat scheint ?berfordert zu sein. Auch die brasilianische "Intelligenzia" macht ein Auge zu und hat keinen Zugang zu den F?hrern dieser spirituellen Bewegung, die langsam aber entscheidend die Macht in der brasilianischen Gesellschaft ergreift, inklusive das Parlament in Brasilia. Sie besetzen alle L?cken f?r die sich weder die Regierung noch die Mittelschicht interessiert. Die Arbeit, die die "Evang?licos" machen in allen Armenviertel und D?rfern machen( auch bei den Indianern) ist enorm und sehr gr?ndlich. Diese "Mission", erweitert sich via " Tv Record" und erobert die 7 portugiesisch sprachigen L?nder, inklusive Portugal, und noch dazu die 5 Millionen BrasilianerInnen im Ausland. Wer sucht, findet keinen zentralen ?Interlokutor? der antwortet kann, welchen Plan sie f?r das Zusammenleben mit den "Anderen" haben. Die Teufelsaustreibung richtet sich haupts?chlich gegen die afrobrasilianische Religionen und Kulturen. Es scheint, als w?re f?r die katholische Kirche, die brasilianische Regierung, die Mittelschicht und die Polizei dies ein besserer Weg zu sein, diese Armenviertel besser zu kontrollieren. ?Mal menor? - das kleinere ?bel ist das Motto. Marcos Romao Soziolog und Journalist Lebt in Hamburg www.mamaterra.de

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