Das Trugbild des Laizismus
Wer die Macht der Religion unterschätzt, wird international an Einfluss verlieren
Von R. Scott Appleby
Die USA und Europa tun sich schwer damit, den Einfluss der Religion in aufstrebenden Staaten zu akzeptieren. Unvoreingenommene Kontakte mit Religionsgemeinschaften und Netzwerken sind auf staatlicher und nichtstaatlicher Ebene eher die Ausnahme. Mehr Sensibilität in Religionsfragen könnte jedoch die Ausbreitung der Demokratie fördern und radikale Entwicklungen verhindern helfen.
R. Scott Appleby
leitet das Joan B. Kroc Institute for International Peace Studies an der
University of Notre Dame in Indiana. Er gehört zum Vorstand der Task
Force on Religion and U.S. Foreign Policy, die im Februar ihren Bericht
„Engaging Religious Communities Abroad“ vorgelegt hat. Zu seinen Büchern
gehört „The Ambivalence of the Sacred: Religion, Violence and
Reconciliation“ (2000).
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