Zweierlei Maß
Religiöse Werte schützen nicht unbedingt vor Korruption
Von Heather Marquette
Viele, vor allem religiöse Menschen halten korruptes Verhalten für moralisch verwerflich. Sie sind sich seiner schädlichen Folgen für die Gesellschaft bewusst. Trotzdem beteiligen sie sich selbst daran – weil Korruption in ihrer Wahrnehmung so weit verbreitet ist, dass es für den Einzelnen unlogisch oder gar lächerlich erscheint, sich dagegen zu wehren.
Heather Marquette
ist Dozentin am Governance and Social Development Resource Center der
Universität Birmingham. Dieser Artikel ist das Ergebnis eines vom
britischen Entwicklungsministerium DfID finanzierten
Forschungsprogramms. Die hier dargestellten Auffassungen decken sich
nicht unbedingt mit denen des DfID. Weitere Einzelheiten: www.rad.bham.ac.uk
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