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welt-sichten. Magazin für Entwicklungspolitik und ökumenische Zusammenarbeit

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Kurz notiert

Wirtschaftsprüfer loben Kindernothilfe für transparente Berichterstattung. Laut der Wirtschaftprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) informiert die Kindernothilfe im Vergleich mit 54 anderen deutschen Spendenorganisationen die Öffentlichkeit am besten über ihre Arbeit und Finanzlage. Das Duisburger Hilfswerk belegt beim diesjährigen PwC-Transparenzpreis außer Konkurrenz (weil es als Vorjahressieger dieses Jahr vom offiziellen Wettbewerb ausgeschlossen war) den ersten Rang vor den Organisationen Care Deutschland, Ärzte ohne Grenzen und Deutsche Welt­hungerhilfe. „Brot für die Welt“ erreichte den siebten Platz. Laut PwC, das den Preis zum vierten Mal vergab, hat sich vor allem die Finanzberichterstattung der teilnehmenden Organisationen verbessert. Dagegen seien die Informationen über Projektevaluierungen noch verbesserungswürdig. Als mangelhaft kritisiert PwC bei den meisten Organisationen die Auskünfte über die Aussichten und die Risiken zukünftiger Projekte.

(ell)

China erhält ab 2009 keine finanzielle Entwicklungshilfe mehr aus Deutschland. Laut einer Meldung des Evangelischen Pressedienstes (epd) will das Entwicklungsministerium (BMZ) nur noch den Rechtsstaatsdialog zwischen der Bundesregierung und Peking sowie den Umweltdialog finanzieren. Unterdessen hat der Bundestag Ende November den BMZ-Haushalt für 2009 verabschiedet. Er steigt gegenüber 2008 um knapp 679 Millionen Euro beziehungsweise 13,2 Prozent auf 5,814 Milliarden Euro. Der Haushaltsausschuss hatte den Regierungsentwurf noch um knapp 42 Millionen Euro angehoben.     

(ell)

welt-sichten 12-2008/01-2009