Aufstand für Gerechtigkeit
Im Iran geht trotz staatlicher Repressionen der Kampf um politischen Wandel weiter
Von Arshin Adib-Moghaddam
Seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl vom Sommer 2009 reißen die Proteste der politischen Opposition im Iran nicht ab. Die Anhänger der „Grünen Revolution“ kämpfen für eine gerechte Ordnung und Meinungsfreiheit. Daran können auch die Versuche der gewaltsamen Unterdrückung seitens der Regierung nichts ändern. Die Machtbalance verschiebt sich: Eine neue Generation, die nach der Islamischen Revolution von 1979 herangewachsen ist, zwingt die Führungseliten, die veränderte politische Wirklichkeit anzuerkennen.
Arshin Adib-Moghaddam
lehrt am Institut für Orient- und Afrikastudien an der Universität
London. Zu seinen Forschungsgebieten zählen die iranische Innen- und
Außenpolitik. Im vergangenen Jahr hat er das Buch „Iran in World
Politics: The Question of the Islamic Republic“ veröffentlicht.
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