Geld für kein Öl
Ecuador will gegen internationale Beteiligung an den Kosten auf die Ölförderung in einem Nationalpark verzichten
Von Gerhard Dilger
Die Regierung Ecuadors möchte den Schutz des Klimas mit dem des Regenwaldes und indigener Völker verbinden: Sie will in einem Teil ihres Amazonas-Gebietes kein Öl fördern und bittet die Staatengemeinschaft dafür um Finanzhilfe, unter anderem für den Erhalt des Nationalparks dort. In der betroffenen Region selbst ist der Vorschlag aber kaum bekannt. Die Gemeinden dort wollen bei der Verteilung des Geldes mitreden.
Gerhard Dilger
ist freier Journalist in Porto Alegre, Brasilien. Er ist Südamerika-Korrespondent unter anderem der taz und des epd.
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