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welt-sichten. Magazin für Entwicklungspolitik und ökumenische Zusammenarbeit

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Kurz notiert

In der Entwicklungszusammenarbeit mit Ghana stimmen Bund, Länder und Gemeinden ihre Aktivitäten zu wenig untereinander ab. Zu diesem Ergebnis kommt die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von InWent in einer Studie zur seit 2007 bestehenden Regionalpartnerschaft von Nordrhein-Westfalen mit dem westafrikanischen Land. Die Partnerschaft bietet einen Rahmen für die Zusammenarbeit von Kommunen, Schulen und Hochschulen, Kirchengemeinden sowie Frauen- und Jugendorganisationen. Die Studie untersucht Anknüpfungspunkte und Kohärenz in der Zusammenarbeit. Die Autoren haben dazu rund 100 Institutionen und Einzelpersonen befragt. Weitere Ergebnisse der Studie sind: Nichtstaatliche Organisationen sind zögerlich, wenn es um die Kooperation mit Kommunen geht. Die Chancen einer Einbindung von Migranten aus Ghana – immerhin rund 20.000 in Deutschland – in die Zusammenarbeit mit dem Land werden zu wenig genutzt. Der fachliche Austausch zwischen deutschen und ghanaischen Kommunen stecken noch in den Anfängen.

(cm)

welt-sichten 12-2009/01-2010