Den Fluch zum Segen machen
Auch arme Länder mit vielen Rohstoffen können sich entwickeln
Von Edward B. Barbier
Für arme Länder scheint ihr Reichtum an Bodenschätzen, Wäldern und Agrarland eher ein Fluch zu sein als ein Segen. In der Tat stecken viele von ihnen in einem Teufelskreis: Schnelle Profite aus der Ausplünderung der Natur untergraben staatliche Institutionen und begünstigen eine schlechte Wirtschaftspolitik – und umgekehrt. Doch mit langfristig orientierten Wirtschaftsstrategien kann man Naturressourcen auch zum Motor von Entwicklung machen.
Edward B. Barbier
ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Wyoming. Sein jüngstes Buch „Scarcity and Frontiers: How Economies Have Developed Through Natural Resource Exploitation and Capitalizing on Nature: Ecosystems as Natural Assets“ ist in diesem Jahr bei Cambridge University Press erschienen.
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