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Agrotreibstoffe: Mexiko soll auf Abschaffung der Subventionen drängen

Agrotreibstoffe gelten als Preistreiber bei Weizen und Mais - viele Studien belegen das. Jetzt legen US-amerikanische Wissenschaftler nach und hoffen, dass die Regierungschefs der G20 bei ihrem nächsten Treffen Mitte Juni in Mexiko endlich Konsequenzen ziehen.  weiter ›


Ungleichheit: Ein Skandal

Die Länder Lateinamerikas zählen bis auf wenige Ausnahmen nicht zu den ärmsten der Erde. Trotzdem hält die Region den unrühmlichen Spitzenplatz bei der sozialen Ungleichheit - seit 40 Jahren. Die britische Hilfsorganisation Christian Aid analysiert in einem neuen Bericht die Ursachen. Und findet auch einige Fortschritte.   weiter ›


Land Grabbing: China zu Unrecht am Pranger?

Licht ins Dunkel internationaler Geschäfte mit Ländereien in Entwicklungsländern bringen will eine neue Internet-Datenbank. Die Website landportal.info dokumentiert Investitionen in Agrarland, die Kritiker als „land grabbing" bezeichnen. Eine Stichprobe angeblicher Investitionen aus China in Afrika wirft aber Zweifel auf, wie verlässlich die Informationen sind.      weiter ›


Starke Frauen - wenig Einfluss?

Die Politik in Lateinamerika hat in den vergangenen Jahren ein weiblicheres Gesicht bekommen. Zurzeit sind drei Präsidentinnen an der Macht und Quotenregelungen in 13 Ländern sorgen dafür, dass immer mehr Parlamentarierinnen an politischen Entscheidungen beteiligt sind. Trotzdem: Noch kein Grund zum Jubeln, zeigt eine neue Studie des Instituts für Lateinamerika-Studien.   weiter ›


Migration: Mexikaner verlassen die USA

Zum ersten Mal seit den 1930er Jahren verlassen laut einer Studie mehr mexikanische Einwanderer die USA als neue hinzukommen. Das könnte den US-amerikanischen Wahlkampf beeinflussen.    weiter ›


Liberia: Wider das Geberchaos

Die Regierungen der Entwicklungsländer müssen sich selbst darum kümmern, dass die Geber ihre Hilfe wirksamer gestalten. Wie wichtig, aber auch wie mühsam das ist, zeigt eine Studie zur Gesundheitsfinanzierung in Liberia.     weiter ›


Halbherzige Schritte gegen den Hunger

Nach dem Anstieg der Weltmarktpreise für Nahrungsmittel haben Regierungen und internationale Organisationen mehr Mittel zur Ernährungssicherung bereitgestellt. Doch an wichtigen politischen Ursachen des Problems haben sie laut einer neuen Studie wenig geändert.             weiter ›


Gewalt in Mittelamerika: Aus den USA exportiert

Mehr als 300 Millionen US-Dollar hat die amerikanische Regierung seit 2010 in die Bekämpfung der mittelamerikanischen Drogenkartelle investiert. Michael Shifter, Präsident des Inter-American Dialogue Institute, kritisiert, dass das Geld fast ausschließlich den Sicherheitsapparaten zugutekommt und fordert innenpolitische Reformen - nicht nur in Zentralamerika, sondern vor allem in den USA.  weiter ›


Justitia: Besser als ihr Ruf

Die Rechtsprechung bevorzugt die Wohlhabenden und Gebildeten. Oder? Und gilt das auch für die Einklagung sozialer und wirtschaftlicher Rechte, die explizit den Armen nützen soll? Eine neue Studie der Weltbank zeigt ein gemischtes Bild. Immerhin.  weiter ›


Mehr Zeit für Frauen!

Frauen tragen oft eine doppelte Last: sie müssen zum Familieneinkommen beitragen und sich gleichzeitig unbezahlt um Haushalt und Familie kümmern. Wie sich das in den wachsenden Metropolen der Entwicklungsländer auswirkt, hat das Internationale Institut für Umwelt und Entwicklung in einer neuen Studie untersucht.  weiter ›


Brasilien als Geber

Die Entwicklungshilfe, die Schwellenländer zunehmend leisten, wird in traditionellen Geberländern sehr kritisch beobachtet. Am Beispiel Brasilien zeigt ein neues Papier aus der Stiftung Wissenschaft und Politik, dass dies nur teilweise begründet ist.         weiter ›


Moderne Sklavinnen in der arabischen Welt

Zehntausende junge Äthiopierinnen arbeiten in den Haushalten wohlhabender Familien in der arabischen Welt - oft unter erniedrigenden Bedingungen. Wissenschaftler und Autoren machen zunehmend auf diese moderne Form der Sklaverei aufmerksam, wie zuletzt die äthiopische Schriftstellerin Billene Seyoum in einem Beitrag für das Online-Portal Pambazuka.    weiter ›


Keine Entwicklung durch Rohstoffpartnerschaften

Rohstoffpartnerschaften mit ausgewählten Ländern sollen die deutsche Industrie mit begehrten, aber knappen Mineralien und Metallen versorgen. Die Entwicklung dieser Länder komme in den Verträgen aber zu kurz, kritisiert die Stiftung Wissenschaft und Politik in einem neuen Papier.    weiter ›


Privatschulen: Besser und billiger

In vielen Entwicklungsländern boomen Privatschulen. Kein Wunder: Laut einer neuen Studie zum Bildungssystem in Kenia lernen die Kinder dort besser - und zu geringeren Kosten.    weiter ›


Unternehmen: Kinderrechte besser schützen

Mit zehn Richtlinien will das Kinderhilfswerk Unicef Unternehmen dazu bringen, die Rechte von Kindern besser zu respektieren. Damit verbunden ist die Hoffnung auf größere Erfolge im Kampf gegen die Kinderarbeit. Doch die Regeln sind – wie so viele andere – nicht verpflichtend.  weiter ›


Wie die Libyen-Intervention Afrikas Sicherheit verschlechtert

Bisherige Bilanzen der NATO-Intervention in Libyen haben meist nur die Lage im Land berücksichtigt. Das reicht nicht, heißt es in einer Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik. Die Folgen für Afrika seien besorgniserregend.     weiter ›


Verlierer des Grünen Wachstums

Ein ökologisch ausgerichtetes Wachstum gilt als Strategie, bei der alle gewinnen. Doch das ist ein Wunschbild, das die hohen Kosten des Umsteuerns für Entwicklungsländer ausblendet, findet eine neue Studie von UNU-WIDER.              weiter ›


Afrika: Die Urbanisierung findet nicht statt

Der Anteil der Stadtbewohner in Entwicklungsländern wächst schnell und unaufhörlich. Diese These ist Allgemeingut. Für Afrika aber ist sie falsch, behauptet Deborah Potts vom King's College in London.     weiter ›


Somalia nicht den Politikern überlassen

Können Hilfsorganisationen von Drogenhändlern lernen? In Somalia ja, schreibt die britische Journalistin Mary Harper anlässlich der internationalen Somalia-Konferenz in Londonweiter ›


Saubere Energie für Afrika

Lediglich acht der 54 afrikanischen Staaten haben sich bislang ehrgeizige Ziele zur Erzeugung „sauberen" Stroms durch erneuerbare Energien gesetzt. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) sieht auf dem Kontinent ein bislang ungenutztes Potenzial und erklärt in einem neuen Bericht, wie es sich besser ausschöpfen lässt.  weiter ›