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welt-sichten 6-2008


 

Den Äthiopiern zum Gefallen?

Das Bundesentwicklungsministerium fördert seit 2005 ein ehrgeiziges Programm zur Stärkung der äthiopischen Wirtschaft. Es soll vor allem die Ausbildung von Fachleuten und Ingenieuren verbessern. Ein Gutachten bescheinigt dem Projekt gravierende Mängel – und die waren von Anfang an absehbar, schreibt Tillmann Elliesen.

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Zeitenwende in Nepal

Knapp 240 Jahre Monarchie sind in Nepal zu Ende gegangen. Das Land ist nun eine Republik – unter Führung der Maoisten. Vor ihnen liegen gewaltige soziale, politische und wirtschaftliche Aufgaben. Thomas Döhne schildert die Lage in dem Himalaya-Staat.

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Schwerpunkt
Welternährung

Die Preise für Nahrungsmittel sind stark gestiegen. Davon können auch Kleinbauern profitieren, falls der Gewinn nicht im Zwischenhandel hängenbleibt oder Großbetriebe sie verdrängen. Doch viele Arme, die Lebensmittel kaufen müssen, können sich nicht mehr genug zu essen leisten. Länder wie Indien haben deshalb einen Exportstopp für manche Grundnahrungsmittel verhängt, um weiteren Preissteigerungen vorzubeugen. Nach Ansicht von  Wirtschaftsexperten wird damit allerdings Landwirten der Anreiz genommen, mehr zu erzeugen. Dies ist mittelfristig der einzige Weg aus der Krise..

Über dieses Heft

Inhaltsverzeichnis

 

Keine Angst vor hohen Preisen 

Höhere Preise für Lebensmittel können in Afrika Anreize liefern, die landwirtschaftliche Produktion zu steigern. Den entscheidenden Beitrag dazu müssen kleinbäuerliche Betriebe leisten. Laut Roger Peltzer darf jedoch auch die Kooperation mit Supermärkten und großen Agrarkonzernen kein Tabu sein.
 

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