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welt-sichten 8-2008


 

„Sanktionen gegen Birma bewirken nichts“

Das Militärregime in Birma festigt seine Macht mit allen Mitteln. Mit Sanktionen kann man es jedoch nicht zur Umkehr zwingen. Stattdessen sollte laut dem Birma-Experten Gerhard Will die Katastrophenhilfe genutzt werden, um Träger eines Wandels von innen zu unterstützen.

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Viele Initiativen, wenig Koordination

Der Anstieg der Nahrungsmittelpreise hat neue Initiativen zur Hungerbekämpfung und Landwirtschaftsförderung ausgelöst. Sie sind jedoch kaum koordiniert, weil die Vereinten Nationen nicht die nötige Steuerung leisten, schreibt Michael Windfuhr.

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Schwerpunkt
Die Macht der Religionen

Religionen prägen das öffentliche Leben, vor allem in Entwicklungsländern. Für viele Gläubige sind theologische Lehren dabei nicht entscheidend. In Afrika etwa haben Christentum und Islam Riten und Vorstellungen aus traditionellen Religionen übernommen. Doch gerade die Weltreligionen mit festgeschriebenen Glaubenssätzen begründen auch Abgrenzungen zwischen Konfessionen. Wenn sie mit Spannungen zwischen Volksgruppen zusammenfallen, entfaltet das besondere Sprengkraft. Und überall stehen Politiker in der Versuchung, die Macht der Religionen zu missbrauchen.


Über dieses Heft

Inhaltsverzeichnis

 

Spielball ausländischer Mächte 

Im Libanon ist die Aufteilung der Macht zwischen Christen und Muslimen in der Verfassung verankert. Dieses Modell der religiösen Koexistenz zementiert die Spaltung der Gesellschaft in Konfessionen. Konflikte von außen stellen so den Libanon immer wieder vor Zerreißproben, schreibt Heiko Wimmen.

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