Rohstoffförderung in Entwicklungsländern
Einladung zur Diskussionsrunde
Rohstoffförderung in Entwicklungsländern:
Den Fluch zum Segen machen
22. März 2012, 14:00 bis 17:00 Uhr
Deutsche Welle, Kurt-Schumacher-Str. 3, 53113 Bonn
Die internationale Konkurrenz um Metalle wie Eisen oder Kupfer sowie Energierohstoffe wie Öl oder Gas wird schärfer. Die Nachfrage steigt und die Vorräte schrumpfen. Auf der Strecke bleiben bei diesem Wettlauf in den Förderländern häufig die Umwelt und die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter. Wie können Rohstoffe umwelt- und sozialverträglich gefördert werden? Welche Verantwortung tragen dafür die Unternehmen, welche die Regierungen in den Förderländern? Sind neue internationale Regeln nötig? Wie können Regierungen und Verbraucherinnen und Verbraucher im Norden dazu beitragen, dass Rohstoffvorräte im Süden nicht zum Fluch, sondern zum Segen werden?
Zu diesen Fragen veranstalten die Zeitschrift „welt-sichten“ und Südwind e.V. eine Podiumsdiskussion, zu der wir herzlich einladen.
Es diskutieren:
- Friedel Hütz-Adams; er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Südwind e.V. in Siegburg und hat mehrere Studien zur Rohstoff-Förderung und deren Folgen vorgelegt.
- N.N. (BMZ)
- Michael Priester; er hat als Mitglied von Project-Consult an zahlreichen Rohstoff-Projekten im Süden als Berater mitgewirkt und wird auch einen kurzen Einführungsvortrag halten.
- Klaus Steinmüller vom deutschen Unternehmen Cronimet, das (neben dem Geschäftsschwerpunkt Metallrecycling) eine Kupfer- und Molybdänmine in Armenien betreibt.
Das Programm im PDF-Format
