Duque übernimmt Präsidentenamt in Kolumbien

Kolumbiens frisch gewählter Präsident Iván Duque übernimmt heute für vier Jahre das höchste Staatsamt.

Der rechtskonservative Politiker löst Juan Manuel Santos ab, der nach zwei Amtszeiten abtreten muss. Santos' Schwerpunkt waren die Friedensverhandlungen mit der Guerilla, für die er den Friedensnobelpreis erhielt. Duque steht dem Friedensprozess kritisch gegenüber und kündigte an, das 2016 geschlossene Abkommen mit den Farc-Rebellen zu überarbeiten.

Frieden und soziale Gerechtigkeit

Die Amtseinführung soll am Nachmittag (Ortszeit) in Bogotá in Anwesenheit mehrerer lateinamerikanischer Regierungschefs stattfinden. Oppositionsführer Gustavo Petro hat für die gleiche Zeit einer Großveranstaltung für Frieden und mehr soziale Gerechtigkeit aufgerufen. Der Linkspolitiker Petro unterlag Duque in der Stichwahl um die Präsidentschaft Mitte Juni mit 42 zu 54 Prozent der Stimmen.

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