US-Armee: 62 Terroristen bei Luftschlägen in Somalia getötet

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben 62 Kämpfer der Terrorgruppe Al-Shabaab in Somalia getötet. Bei insgesamt sechs Luftschlägen am Samstag und Sonntag habe es keine zivilen Opfer gegeben, hieß es in einer Erklärung des Afrika-Kommandos der US-Armee vom Montag.

Auch seien alle Angriffe auf bekannte Lager der islamistischen Gruppe in Abstimmung mit der somalischen Regierung geflogen worden. Ziel der Angriffe sei es gewesen, den Rückzug von Terrorkämpfern in entlegene Regionen zu verhindern. Unabhängige Angaben über den Einsatz und die Identität der Opfer gab es nicht.

Teil des Terrornetzwerks Al-Kaida

Al-Shabaab versteht sich mehrheitlich als Teil des Terrornetzwerks Al-Kaida und kontrolliert weite Teile Somalias. Die Islamisten lehnen den Staat und die von der internationalen Gemeinschaft gestützte Regierung ab. Erklärtes Ziel ist die Errichtung eines islamischen Gottesstaates am Horn von Afrika. Immer wieder verüben die Terroristen Anschläge. Beim bisher schwersten Anschlag in der Geschichte des Landes war am 14. Oktober 2017 ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen auf einer belebten Kreuzung in der Innenstadt von Mogadischu explodiert. Damals wurden 500 Menschen getötet.

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