Mexikanischer Präsident will sich von Trump nicht provozieren lassen

Ein Vorfall an der Grenze zwischen Mexiko und den USA sorgt für Wirbel.

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador hat zurückhaltend auf die Ankündigung seines US-Amtskollegen Donald Trump reagiert, weitere Soldaten an die Grenze zwischen beiden Ländern zu schicken. Mexiko wolle eine respektvolle und freundschaftliche Beziehung mit der US-Regierung aufrechterhalten, sagte López Obrador am Mittwoch (Ortszeit) vor Journalisten in Mexiko-Stadt. Man werde den umstrittenen Fall analysieren, sagte er mit Blick auf Vorwürfe Trumps.

Trump erhebt Vorwürfe gegen mexikanisches Militär

Der US-Präsident hatte Mexiko kurz zuvor auf Twitter vorgeworfen, dass mexikanische Soldaten an der Grenze US-Militärs kontrolliert hätten. Laut Trump sollte damit Drogenhändlern beim Schmuggel geholfen werden. Deshalb werde er weitere Soldaten mobilisieren. Die mexikanischen Soldaten gaben an, sie hätten irrtümlich gedacht, dass sich die US-Soldaten auf mexikanischem Boden befunden hätten.

López Obrador erklärte, man werde sich nicht provozieren lassen. Der Vorfall werde nach den Regeln des Gesetzes sowie der nationalen Souveränität untersucht. Trump hatte bereits früher Soldaten an die Grenze geschickt. Damit wollte er nach eigenen Worten Migranten an der Einreise hindern.

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