UN verurteilen Mord an Umweltschützer in Mexiko

In Mexiko ist der Umweltschützer Isaac Medardo Herrera Avilés Anfang der Woche erschossen worden. Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat den Mord nun scharf verurteilt.

Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat den Mord an dem mexikanischen Umweltschützer Isaac Medardo Herrera Avilés scharf verurteilt. In einer am Mittwoch (Ortszeit) in Mexiko-Stadt veröffentlichten Erklärung forderte die Organisation, dass die Täter sowie die Hintermänner des Angriffs zur Verantwortung gezogen werden.

Herrera Avilés war am Montagnacht von Unbekannten in seinem Haus in der Gemeinde Jiutepec im Bundesstaat Morelos erschossen worden. Die Täter hatten an seine Tür geklopft, als der Anwalt öffnete, schossen sie ihn nieder. Herrera Aviles hatte sich für den Erhalt des Naturreservats "Los Venados" eingesetzt und Dörfer in ihrem Kampf gegen Umweltzerstörung juristisch vertreten.

Nach Angaben des UN-Kommissariats für Menschenrechte ist Herrera Aviles der zweite Menschenrechtsverteidiger und Umweltschützer, der in diesem Jahr in Mexiko ermordet wurde. Seit 2006 seien es 51 gewesen. Im Januar wurde im Bundesstaat Michoacán einen Naturschützer tot aufgefunden, der sich gegen illegalen Holzschlag zur Wehr gesetzt hatte.

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