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Die Beschreibung der Lage im Ostkongo von Frau Warning ist sicherlich korrekt, und manchmal gibt es auch von den Kirchen im Kongo etwas zu lernen. Bei aller Euphorie über die Erfolge der blidungspolitischen Initiativen in einem der fragilsten Länder der Welt sollten wir aber auf dem Teppich bleiben. Die Kirchen mit ihrer z.T. sehr engen Sexualmoral verhindern großteils einen offenen Dialog über die Bestrafung der Täter und schweigen zu sehr zur Rolle der Männer (Soldaten oder nicht), weil sie selbst in der Regel keine Frauen zu leitenden Ämtern zulassen. Zusem sind sie mit ihrer oft sehr spürbaren ethnischen Engführung nicht immer ein Beispiel für Grenzen überschreitenden gerechten Frieden. Ganz zu schweigen von der (oft stillschweigenden) Duldung des politischen Status Quo und einem menr als problematischen Verhältnis zur Macht.
Die z.T. bewundernswerte Arbeit an den genannten Universitäten (und auch Ausbildungszentren) geht nicht nur auf das Konto der diese Einrichtung tragenden Kirchen, sondern auf gute "Regierungsführung" innerhalb dieser Einrichtungen. Das ist immerhin etas. Aber UN-Bashing nutzt uns in dieser Lage kaum