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Der Mann hat soo recht. Mich erinnern solche Aufsätze an die Propheten der Bibel, die es zwar geschafft haben, noch heute gelesen und zitiert zu werden, bewirkt haben sie nichts. Sowenig sich der Bevölkerungszuwachs allein aufgrund menschlicher Einsicht begrenzen lässt, werden die Völker aufhören nach "mehr" zu streben. Ch. Nair hat Freude daran, auf die Entwicklung in China und Indien hinzuweisen. Dabei erwähnter auch, wie sehr dort das Vorbild des westlichen Kapitalismus umgesetzt wird. Die Weichenstellung hierfür ist politisch gewollt, denn die Marktwirtschaft erreicht blitzschnell auch den allerletzten Konsumenten, was unmittelbar zur Stärkung der herrschenden Eliten führt. Dass die Mohrrübe vor der Nase in Form von billigen Habdys, Autos und Konsumgütern aller Art ein schleichendes Gift enthält, bemerkt kaum ein Konsument. Bei meinen Aufenthalten in China und Afrika durfte ich erleben, wie sehr den Einzelnen der wirtschaftliche Aufschwung freut. Ein Zurück zur Planwirtschaft, und das sind die meisten von Ch. Nair angedeuteten Rezepte, wird es nicht geben. Bremsend auf eine offenbar falsche Entwicklung einwirken kann nur jeder für sich selbst. Voraussetzung dafür wäre jedoch eine Form von Sättigung, von der Chinesen, Inder und Afrikaner Jahrzehnte entfernt sind. Formeln wie ".. das Überleben der Erde" sind dumme Sprüche, allein der Mangel an unersetzbaren Ressourcen wird Richtungsänderungen bewirken.