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Lieber entsetzter Leser,

danke für den Kommentar und "Plattform bieten" tun wir natürlich nicht - das würde bedeuten wir erlauben der AfD (oder wem immer!), ihre Ansichten ungefiltert bei uns zu verbreiten. Das Interview ist Teil einer Serie, in der wir die Sprecherinnen und Sprecher aller im Bundestag vertretenen Parteien befragt haben. Die AfD hat bei der jüngsten Wahl mehr Stimmen bekommen als Linke, Grüne und FDP (wie immer man das findet) und beeinflusst den Diskurs in anderen Parteien. Nach unserer Überzeugung sollte man daher nicht so tun, als dürfe es sie nicht geben, sondern sollte hinter ihre Schlagworte schauen und fragen, was konkret die denn politisch wollen - in diesem Fall in der Entwicklungspolitik - und was das heißt. Entsprechend kritisch hat die Interviewerin nachgefragt. Die Antworten sind, finde ich, sehr aufschlussreich, um nicht zu sagen entlarvend, für den Ansatz der AfD in der Entwicklungspolitik. Auf der Grundlage kann man sich damit fundiert kritisch auseinandersetzen (wie mit allen strittigen Forderungen und Behauptungen von wem auch immer).

Beste Grüße, Bernd Ludermann