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Katja Buck hat wieder zugeschlagen…
Wer am 2. Juli 2019 einen Bericht über die Schließung katholischer Krankenhäuser schreibt und mit keinem Wort die Stellungnahme der eritreischen Regierung zu dem Vorgang erwähnt, der handelt journalistisch unsauber. Das ist politische Meinungsmache wie man sie von Katja Buck gewohnt ist. Recherche? Fehlanzeige! Ausgewogene Berichterstattung? Fehlanzeige. Gibt es bei welt-sichten keinen Chefredakteur, der seinen Schreibern mal beibringt, wie Journalismus funktioniert?
Jeder Volontär einer Tageszeitung hört es jeden Tag: Bitte immer beide Seiten anhören und dann schreiben. Für politische Agitatoren à la Buck, die in einem interreligiösen Magazin schreiben, gilt das anscheinend nicht. Was das „Domradio“ fertigbringt, nämlich auch die eritreische Seite zu Wort kommen zu lassen, das kriegt die gute Frau nicht auf die Reihe.
Oder will Sie das einfach nicht?
Wenn es um die Gesundheitsversorgung in Eritrea geht: Das Zitat von Hans-Peter Hecking, Experte für Ostafrika bei Missio Aachen, in diesem Bericht, dass „die Gesundheitsversorgung im ganzen Land erbärmlich“ sei, ist – man kann es nicht anders nennen - „erbärmlich“!
Eritrea erreichte als einziges afrikanisches Land die Milleniumsziele der UN im Gesundheitssektor, wird dafür international ausgezeichnet, WHO und UNICEF bezeichnen das Modell der Gesundheitsversorgung in Eritrea als vorbildlich (jeder Bewohner findet in einem Radius von 10 Kilometer eine Klinik), jede Zoba (Region) hat gut ausgestattete Regionalkrankenhäuser.