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Der Artikel ist reine PR, denn es wurden die Behauptungen der Projektbetreiber und beteiligten Akteure einfach übernommen, ohne sich die Mühe zu machen, sie zu hinterfragen oder weiter zu recherchieren. Das entspricht keiner ausgewogenen journalistischen Arbeit und ist so nur die Verbreitung einseitiger Propaganda und Interessen. Für eine Zeitschrift, die sich Weltsichten nennt und sich als Magazin für globale Entwicklung darstellt, ist das für meine Begriffe völlig unakzeptabel.

Allein ein einziger Blick auf das von der Umweltbehörde der Stadt Hamburg veröffentliche Projektfoto der (semi)maschinellen Ernte der Büsche und Bäume in der namibischen Savanne sollte bei jeder/m BetrachterIn Zweifel erwecken, ob auf diese Weise die behauptete nachhaltige Biomasseernte und die Wiederherstellung des angeblich durch "Verbuschung" bedrohten Ökosystems und Lebensraums von Tieren und Pflanzen erfolgen kann:
https://www.hamburg.de/energiewende/namibia-biomass-partnership/14503844...

Ausführlichere wissenschaftliche Kritik an dem Projekt und ob die Vegetationsveränderungen in Namibia (und anderen Savannengebieten) überhaupt ein ökologisches, hydrologisches oder klimatisches Problem sind wie die Projektbetreiber behaupten, findet sich im Gutachten der Klima- und Ökosystemforscher Prof. Dr. Pierre Ibisch und Dr. Axel Schick von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe:
https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Koh...