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Dieser Beitrag gibt einen guten und wichtigen Überblick zu innovativen und zukunftsgerichteten Kooperationsmodellen. Auch die deutsche EZ beginnt neue Wege z.B. mit der Modalität der Dreieckskooperation zu gehen, die sich in den letzten zehn Jahren dynamisch weiterentwickelt hat. Dreieckskooperation sind laut der Global Partnership Initiative on Effective Triangular Cooperation (GPI) gemeinsam geplante, finanzierte und implementierte Kooperationsprojekte zwischen begünstigten Partnern, Hauptpartnern und unterstützenden Partnern; die Partner können staatliche, aber auch private oder zivilgesellschaftliche sein. Die Rollen sind dabei nicht fest an bestimmte Länder oder Ländertypen (z.B. ODA-Empfänger) gebunden, so dass jeder der beteiligten Partner sowohl Begünstigter als auch Wissensträger oder Unterstützer sein kann. Alle lernen, alle bringen ihre Erfahrungen und Kenntnisse ein und übernehmen Verantwortung. In 2020 hat DEval durch eine externe Evaluierung die bisherigen Dreieckskooperation in der deutschen EZ beleuchtet und insbesondere den guten und wichtigen Erfahrungen in Lateinamerika und der Karibik breiten Raum für die Anwendung in anderen Regionen gegeben. Das BMZ hat dieses Jahr die Fortsetzung des Regionalen Fonds für Dreieckskooperation mit lateinamerikanischen und karibischen Partnern (GIZ) für die kommenden vier Jahre sichergestellt, um weiterhin Erfahrungen der horizontalen Kooperation zu sammeln und zu einem Paradigmenwechsel in der interntionalen Kooperation beizutragen.