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m.E. sollte Weltsichten durchaus aus seiner Perspektive aktuelle Konflikte kommentieren, wie es B. ludermann getan hat. Natürlich trägt der Westen eine Mitschuld : man hat Putin auflaufen lassen, aus der G8 herausgeschmissen und die Reden Von Lawrow 2014 über die multipolare Welt iignoriert..Das traurige Ergebnis ist der Ukraine Krieg, wobei die wirklichen Intendanten der beiden Kontrahenten (Selenskyi und Putin) im Dunkeln bleiben. Karin Leukefeld hat da einen guten Artikel über Syrien geschrieben :
http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Syrien1/russ.html ... unter anderem schreibt sie dort: "Der Krieg in Syrien ist in Politik und Medien wegen des Konflikts um die Ukraine in den Hintergrund getreten. Doch hier wie dort sieht sich Moskau mit dem US-amerikanischen Anspruch konfrontiert, die internationalen Beziehungen nach Washingtons Vorstellungen als der einzigen Weltmacht zu »ordnen«. Deutlich fiel kürzlich die Kritik des russischen Außenministers Sergej Lawrow aus: »Unsere westlichen Partner, vor allem die USA, versuchen, sich als Sieger des ›Kalten Krieges‹ aufzuspielen«, sagte er am 23. April 2014 bei einer Veranstaltung an der Universität in Moskau. »Sie tun so, als könnten sie Rußland ignorieren und machen, was sie wollen. Damit verletzen sie direkt russische Sicherheitsinteressen.«" Wie hoch der Preis sein wird, den nicht nur Rußland, sondern Europa für ihr Verhalten in den letzten Jahrzehnten bezahlen wird, bleibt offen....
mit freundlichen Grüssen Christoph Wagner