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vielen dank für diese darstellungen.
ich begrüße jede stimme, die für zusammenarbeit plädiert,
statt alte denk-, handlungs-, feindbild-muster zu bemühen.

der sicherste frieden herrscht nicht dort, wo die meisten waffen kursieren.
[gesichert sind allerdings die horrenden einnahmen ihrer hersteller.]

jean ziegler nennt unsere [raubtierkapitalistische]
weltordnung seit langem zu recht "kannibalisch!"
wobei die sog. "entwicklungsländer" im globalen süden
seit jahrhunderten UNS im globalen norden entwickeln,
selbst aber, durch unsere unersättliche, verschwenderische
zerstörerische lebensweise, die hölle auf erden [er]leben.

solange wir diese konstellation nicht GRUNDlegend ändern,
wird "entwicklungshilfe" [die wir seit jahrzehnten betreiben,
ohne dass endlich global zumindest bescheidener wohlstand
eingekehrt wäre] nicht helfen, hungersnöte, vertriebenen-
ströme in millionenhöhe, klima- und andere katastrophen
im globalen süden dauerhaft abzuwenden.

in ihrer jetzigen form wird sie dem globalen norden
weiterhin mehr nutzen bringen als den menschen im süden.

"TEILEN STATT HERRSCHEN!" wäre die devise.
entschuldung, schluss mit waffenlieferungen für stellvertreterkriege,
gerechte handels- und wirtschaftspolitik, FAIRE PREISE für ALLE
rohstoffe und ressourcen, derer der norden sich im süden bedient,
SCHLUSS mit rohstoff- und lebensmittelspekulation, SCHLUSS mit
menschenhandel usf.. es gibt viele hebel, die man ansetzen könnte.

wenn man dies wirklich wollte.