Kritik an Weltbank / Programme zur Europawahl / Proteste im Sudan

Seit Dienstag ist der neue Weltbank-Chef David Malpass im Amt, pünktlich zum Frühjahrstreffen der Weltbank, das noch bis zum Wochenende in Washington stattfindet. In welche Richtung will der neue Präsident die Bank steuern? Will er Klimaschutz finanzieren und aus Projekten aussteigen, die fossile Energieträger fördern? Darüber habe ich mit Ute Koczy und Knud Vöcking gesprochen. Die beiden Fachleute der NGO Urgewald verfolgen kritisch, was Malpass, die Weltbank und auch die Asiatische Infrastruktur-Investmentbank AIIB tun. Und sie versprechen, „den Finger immer in die Wunde zu legen“.

Wie stellen sich die deutschen Parteien künftig die Entwicklungsarbeit vor? Das haben sie in ihren Programmen für die Europawahl skizziert. Unser Brüssel-Korrespondent hat sie unter die Lupe genommen.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen

Melanie Kräuter

Textbausteine oben: 
Überschrift: 
Neu auf Weltsichten
Text: 

Nordafrika zwischen den Stühlen: Europa muss sein instrumentelles Verhältnis zum Maghreb und zu Ägypten überdenken, kommentiert Tillmann Elliesen.

Brüchiger Stabilitätsanker: Im Sudan hat es gerade einen Putsch gegen Präsident Omar al-Baschir gegeben, die Demonstranten feiern einen wichtigen Sieg. Und wie steht Deutschland zum Sudan?  Die Bundesregierung betrachtet das Land bisher als wichtigen Partner.