Standpunkte

Islamistischer Terror
19.11.2015
Die Anschläge in Paris waren im Vergleich zu den Anschlägen vom 11. September 2001 amateurhaft. Als Reaktion darauf rufen nun westliche Politiker zum Krieg gegen den IS – und machen damit das Problem nur noch schlimmer.
Islamischer Staat
19.11.2015
Die G20-Staaten wollen stärker gegen Terror-Propaganda im Internet vorgehen. Gut so – andere machen längst vor, wie das geht.
EU-Afrika-Gifpel
13.11.2015
Beim Gipfel in Malta gab es Ansätze für mehr legale Migration von Afrika nach Europa. Die ist moralisch geboten und ökonomisch sinnvoll. Leider ersticken gute Ideen derzeit in Fremdenhass und einer überdrehten Flüchtlingsdebatte.
Herausgeberkolumne
02.11.2015
Von der Bekämpfung der Fluchtursachen reden gegenwärtig alle Politiker. Gemeint ist allerdings meistens: Flüchtlingsabwehr. Wer Flüchtlinge unterstützen will, darf sich nicht vor politischen Änderungen drücken.
Krise in Burundi
29.10.2015
In Burundi droht ein neuer Bürgerkrieg, der für die ganze Region brandgefährlich werden könnte. Europa hat wenig Mittel, das zu verhindern.
Krieg gegen Drogen
22.10.2015
Die zuständige UN-Behörde denkt offenbar über eine liberalere Drogenpolitik nach. Gut so, es braucht einen globalen Wandel. Vorbild könnte eine deutsche Großstadt sein.
Afghanistan
19.10.2015
Die Taliban sind laut den UN heute wieder so stark wie vor dem Einmarsch der internationalen Truppen Ende 2001. Trotzdem muss sich der Westen in Afghanistan weiter engagieren, nur mit anderen Mitteln als bisher.
Protest gegen TTIP
14.10.2015
Der Widerstand gegen das Handelsabkommen mit den USA zeigt Wirkung. Er muss fortgesetzt werden – denn es geht um nicht weniger als um eine Vision für einen gerechteren Welthandel.
Armutsmessung
09.10.2015
Der Kampf gegen die Armut zeigt Erfolg, sagt die Weltbank. Dieses Jahr seien erstmals weniger als zehn Prozent der Weltbevölkerung arm. Wirklich?
Herausgeberkolumne
05.10.2015
„Kinder an die Macht“ forderte einmal ein deutscher Popsänger. Es wäre schon viel gewonnen, man würde sie öfter anhören bei Angelegenheiten, die sie betreffen.

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