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welt-sichten 12-2011/1-2012

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Rohstoffe: Reiche Minen, arme Länder

Die Nachfrage nach Eisen, Kupfer und anderen Metallen steigt; manche werden nur in wenigen Ländern gefördert oder die Vorräte schrumpfen. Die internationale Konkurrenz wird schärfer. Auf der Strecke bleiben häufig die Umwelt und die Rechte der Arbeiter, die die Rohstoffe aus dem Boden holen. Rohstoffreichtum muss aber nicht zum Fluch für arme Länder werden, wenn ihn die Regierung zum Wohl der Bevölkerung nutzt – und wenn sich die Bergbaufirmen an grundlegende Spielregeln halten.

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Nicht reif für die Revolution

In Algerien bleibt eine Volkserhebung wie in Tunesien, Ägypten und Libyen aus. Ein Grund ist die Erinnerung an den brutalen Bürgerkrieg in den 1990er Jahren, erklärt Luis Martinez. Dieses Trauma hält viele Algerier von Protesten gegen die Regierung ab.

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Ein Präsident in Siegerpose

Zweieinhalb Jahre nach dem Sieg über die tamilischen Rebellen in Sri Lanka ist Präsident Rajapaksa nicht bereit, Kriegsverbrechen aufzuarbeiten und auf Versöhnung hinzuwirken. Eine schleichende Militarisierung ist zu befürchten, schreibt Paikiasothy Saravanamuttu.

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Aufgelesen


Auf dem Datenhighway zu den Millenniumszielen?

Kommen Entwicklungsländer mithilfe von Breitband-Datenleitungen schneller aus der Armut? Wohl kaum, heißt es in einer Studie des Washingtoner Center for Global Development. Auch wenn interessierte Kreise das Gegenteil behaupten.     weiter ›


Hilfe für Hungernde in Ostafrika: Zu wenig, zu spät

Die Hilfsorganisationen Oxfam und Save the Children gehen in einem neuen Bericht hart mit der internationalen Hilfe für die Opfer der Dürrekatastrophe am Horn von Afrika ins Gericht. Menschliches Versagen habe die Krise in eine Katastrophe verwandelt, schreiben sie.    weiter ›