Flucht und Migration

Noch liegen nach dem Krieg weite Teile Syriens in Trümmern, doch viele Menschen kehren schon in die zerstörten Gegenden zurück. Mohammed Moussa berichtet von seinem Leben in seiner Heimatstadt Damaskus.
Länder wie Eritrea, die Türkei und China suchen ihre in Deutschland lebenden Bürger zu beeinflussen. Die Ziele und der Erfolg sind von Fall zu Fall verschieden, zeigt eine Studie.
Das Sozialunternehmen SilaiWali in Neu-Delhi bietet Afghaninnen, die vor den Taliban nach Indien geflohen sind, neue Perspektiven und ein selbst finanziertes Leben.
In der neuen Afrikastrategie der österreichischen Regierung stehen Wirtschaft, Sicherheit und Migration im Mittelpunkt. Fachleute sehen Fortschritte gegenüber dem ersten Entwurf, aber auch noch etliche blinde Flecken.
Die israelische Regierung fördert die Umsiedlung von Menschen aus Indien, die sich als Nachfahren eines jüdischen Stammes ver­stehen. Was als Heimkehr verkauft wird, stärkt gezielt den jüdischen Charakter ausgewählter Städte in Israel. Auch im Nordosten Indiens ist das Programm umstritten.
Deutschland hat es vorgemacht, andere EU-Länder ziehen nach: Sie wollen mit den Taliban zusammenarbeiten, um leichter Afghanen abschieben zu können. Damit legitimieren sie das Regime in Kabul und lassen die Afghanen im Stich, die an ihrer Seite für Demokratie gekämpft haben.
Die Hauptstadt Österreichs hat ihren Aktionsplan gegen Rassismus und Diskriminierung überarbeitet und plant nun Schritte in eigenen Strukturen wie der Verwaltung und kommunalen Wohnungsbetrieben. Einen eigenen Etat dafür gibt es aber nicht.
In Somaliland hat es zwei Jahre nicht geregnet. Inzwischen fliehen Menschen aus ihren Dörfern, weil die Trockenheit ihre Tiere tötet. In den Flüchtlingslagern versuchen die Menschen, sich dem Extremwetter anzupassen und anders als durch Viehhaltung ihre Existenz zu sichern.
Viele Studentinnen und Studenten aus dem Iran leben in Österreich am Existenzminimum. Seit der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im vergangenen Dezember und dem neuen Krieg hat sich die Lage noch verschärft. Jetzt bietet die Regierung in Wien Unterstützung an.
Die Schweizer Journalistin Meret Michel beschreibt in ihrem Buch „Beirut. Splitter einer Weltstadt“ anschaulich die prekäre Situation der Menschen in Beirut und erklärt dabei wichtige Hintergründe und Zusammenhänge zum Libanon.
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