Gesundheit

Wissenschaft kann Außenpolitik verbessern, und die Diplomatie kann grenzüberschreitende Forschung fördern – auf solche Wissenschaftsdiplomatie setzt die Schweiz auch gegenüber Afrika. Allerdings fehlt es an einer Strategie.
Die Eindämmung von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo ist auch deshalb so schwierig, weil in der Bevölkerung Falschinfor­mationen verbreitet werden und man Helfern misstraut. Faktenchecker und Journalisten versuchen, dem etwas entgegenzusetzen.
Das Unity-Ölfeld zählt zu den wichtigsten Export- und Einnahmequellen des jungen Staats Südsudan. Gleichzeitig beuteln Korruption und schwere Umweltzerstörung Land und Menschen, deren Überleben weitgehend von humanitärer Hilfe abhängt.
Die Verhandlungen über einen wichtigen Anhang zum Pandemieabkommen stocken wieder einmal. Nicht zuletzt angesichts der aktuellen Ebola-Epidemie sollten sich die Staaten endlich zusammenraufen, findet Tillmann Elliesen.
Afrikanische Naturwissenschaftlerinnen werden in der internationalen Forschung kaum gehört; noch nie ging ein naturwissenschaftlicher Nobelpreis an den Kontinent. Die kongolesische Biologin Francine Ntoumi forscht in Brazzaville zu gefährlichen Infektionskrankheiten und ist ein Vorbild für ihre Studentinnen.
In São Paulos Drogenviertel Cracolândia bietet ein Verein Menschen Auswege aus dem Leben auf der Straße an. Er nutzt dazu Auftritte von Clowns, von denen manche selbst früher drogensüchtig waren.
In Indien wurde das Lachyoga erfunden. Vor allem ältere Inderinnen und Inder praktizieren es, weil sie sonst nicht mehr viel zu lachen haben – und weil auch künstliches Lachen gesund ist. Und darüber machen sich jüngere Inder lustig.
Im Osten des Kongo grassiert ein Ebola-Virus, für das es keine Therapie und keine Impfung gibt. Krieg, Armut und die schlechte Infrastruktur erschweren die Eindämmung der Epidemie, erklärt Josue Ibulungu von der Diakonie Katastrophenhilfe in Goma.
Viele Jemeniten stehen der modernen Gesundheitsversorgung und dem technischen Fortschritt skeptisch gegenüber. Sie vertrauen lieber auf traditionelle, auf Glauben beruhende Heilmittel – beispielsweise auf Wasser vom Grab eines „Wali“. Ein moderner Imam hält dagegen.
Dass Afrika ein Fünftel der Weltbevölkerung stellt und ein Viertel der weltweiten Krankheitslast trägt, spiegelt sich in der medizinischen Forschung kaum wider, zeigt eine aktuelle Übersicht.
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