Afrika

Wissenschaft kann Außenpolitik verbessern, und die Diplomatie kann grenzüberschreitende Forschung fördern – auf solche Wissenschaftsdiplomatie setzt die Schweiz auch gegenüber Afrika. Allerdings fehlt es an einer Strategie.
Noch in den 1990er Jahren haben zivilgesellschaftliche Organisationen und Netzwerke internationale Politik beeinflusst und Erfolge erstritten. Heute sehen sie sich zunehmend mit Einschränkungen konfrontiert. Zugleich sind sie besser vernetzt und über Ländergrenzen hinweg solidarisch. Vor allem junge Leute kämpfen für ihre Rechte.
Die Verhandlungen über einen wichtigen Anhang zum Pandemieabkommen stocken wieder einmal. Nicht zuletzt angesichts der aktuellen Ebola-Epidemie sollten sich die Staaten endlich zusammenraufen, findet Tillmann Elliesen.
Afrikanische Naturwissenschaftlerinnen werden in der internationalen Forschung kaum gehört; noch nie ging ein naturwissenschaftlicher Nobelpreis an den Kontinent. Die kongolesische Biologin Francine Ntoumi forscht in Brazzaville zu gefährlichen Infektionskrankheiten und ist ein Vorbild für ihre Studentinnen.
In Afrika bilden Führer verschiedener Religionen ein Zweckbündnis unter dem Banner von Familienwerten. Es treibt drastische Gesetze gegen Homosexualität voran und emanzipiert sich von den christlichen Rechten in den USA, die es auf den Weg gebracht haben.
Die globale Energiewende verschärft den Wettlauf um kritische Rohstoffe. UNCTAD liefert aktuelle Zahlen dazu und skizziert, was das für Entwicklungsländer bedeutet.
In der neuen Afrikastrategie der österreichischen Regierung stehen Wirtschaft, Sicherheit und Migration im Mittelpunkt. Fachleute sehen Fortschritte gegenüber dem ersten Entwurf, aber auch noch etliche blinde Flecken.
Die Entwicklungshilfe sinkt, Afrika muss unabhängiger davon werden – etwa durch Steuereinnahmen. Wie das gelingen kann, erklärt Mary Baine vom African Tax Administration Forum.
In Afrika ist ein Großteil der Firmen nirgendwo registriert und zahlt keine Steuern. Solche Informalität ist kein Mangel, sondern oft rational begründet, argumentiert die Denkfabrik Brookings.
Das Weltsozialforum findet Anfang August in Benin statt, organisiert vom Westafrikanischen Bewegungsbündnis für Land- und Wasserrechte . Burry Tunkara ist Mitglied der Gender-Kommission des Bündnisses. Sie erklärt, worum es beim diesjährigen Weltsozialforum gehen wird und warum es so wichtig ist.
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