Bildung

In dem Feuchtgebiet Chalan Beel in Bangladesch hat ein Architekt eine Flotte solarbetriebener Boote aufgebaut, die Kindern aus abgelegenen Gebieten während Überschwemmungszeiten Raum für Unterricht bieten.
Viele Syrer wissen zwar, was ihrer eigenen Gruppe unter dem Assad-Regime und danach Schlimmes widerfahren ist – aber wenig darüber, was anderen angetan wurde. Deshalb achtet die Amal News Journalistenschule auf Diversität, sagt ihre Geschäftsführerin Julia Gerlach.
Im indischen Kota hat sich eine millionenschwere Bildungsindustrie etabliert, die Hunderttausende Jugendliche für die Aufnahmetests der Elite-Universitäten vorbereitet. Doch viele Studierende leiden unter dem Konkurrenzkampf und Erfolgsdruck - nicht erst seit der sogenannten Cockroach-Bewegung, die sich gegen geleakte Prüfungsergebnisse und Korruption stellt.
Die Berichterstattung über sexuelle Minderheiten ist in vielen Ländern sensationalistisch und verzerrt, erläutert die südafrikanische Dokumentarfilmerin Beverley Palesa Ditsie.
Die pakistanische Regisseurin Seemab Gul erzählt die Geschichte der zehnjährigen Rabia, die nicht hinnehmen will, dass ihre Dorfschule geschlossen wird, weil dort angeblich ein Geist haust. Bei ihren Recherchen stößt sie auf Korruption und Ignoranz – und wehrt sich erfolgreich gegen die Ausgrenzung von Mädchen im Bildungswesen.
Zum Jubiläum des C3-Awards für Junges Forschen und Engagement standen ausschließlich junge Frauen im Finale. Mit ihren Arbeiten und Diplomprojekten analysierten sie Themen wie Umweltrassismus, Frauenrechte, Klimapolitik und Künstliche Intelligenz.
Mit Kakerlaken und Parasiten hat Indiens Oberster Richter Surya Kant kürzlich arbeitslose junge Regierungskritiker verglichen. Diese mobilisieren nun aufgrund der Schmähung eine große satirische Protestbewegung.
Ein italienischer Priester hat vor 25 Jahren den katholischen Radiosender Sol Mansi in Guinea-Bissau gegründet. Heute ist er der meistgehörte Sender des Landes, auch weil er sich dem sozialen Zusammenhalt und der Vielfalt verschrieben hat.
Jermina de Assunção Jersild ChirindzaIch aus Maputo wollte mal raus in die Welt, ihren Horizont erweitern. Dass es dann Deutschland geworden ist, war eher ein Zufall. Jetzt macht es ihr Spaß, in der Freien Kinderschule in Frankfurt zu arbeiten.
Viele Studentinnen und Studenten aus dem Iran leben in Österreich am Existenzminimum. Seit der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im vergangenen Dezember und dem neuen Krieg hat sich die Lage noch verschärft. Jetzt bietet die Regierung in Wien Unterstützung an.
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