Rohstoffe
Die Schweiz übernimmt die EU-Sanktionen gegen den Import von Gold aus dem Sudan, der dort den Krieg befeuert. Das Verbot umzusetzen ist allerdings schwierig, da oft nicht klar ist, woher das Edelmetall kommt.
Die globale Energiewende verschärft den Wettlauf um kritische Rohstoffe. UNCTAD liefert aktuelle Zahlen dazu und skizziert, was das für Entwicklungsländer bedeutet.
Der Irankrieg hat die Ölpreise in vielen Ländern der Welt steigen lassen. Während Millionen von Menschen dadurch in existenzielle Not geraten, profitiert die Schweiz von zusätzlichen Steuerzahlungen der hier ansässigen Ölfirmen.
Im Süden von Sambia wird Kohle abgebaut, um die Kupferbergwerke im Norden des Landes zu befeuern. Außerdem graben unzählige Kleinschürfer nach Rohstoffen wie Lithium und Zinn. Kann man den Boom umwelt- und sozialverträglicher machen?
China, die USA und Europa: Alle wollen die Rohstoffe haben, von denen Afrika jede Menge hat. Doch die Regierungen machen zu wenig daraus. Die Rohstoffexporteure des Kontinents müssen sich besser untereinander abstimmen, um das zu ändern, fordert der Entwicklungsexperte Gyude Moore.
Der Irankrieg zeigt einmal mehr, wie abhängig die globale Ernährung von fossiler Energie, Chemie und Logistik ist. Höchste Zeit, arme Länder von Dünger- und Nahrungsimporten zu entkoppeln und auf agrarökologische, krisenresistente Landwirtschaft zu setzen.
Ende Januar hat der Schweizer Bundesrat eine neue Strategie zur Bekämpfung von Korruption veröffentlicht. Sie verbessert einiges im Kampf gegen die Korruption Schweizer Unternehmen im Ausland, lässt aber eine entscheidende Frage offen.
Die Energiewende ist ohne Landraub und großflächige Umweltzerstörung möglich, so eine von Greenpeace beauftragte Studie: mit mehr Kreislaufwirtschaft und einen gezielteren Einsatz von Mineralien.
Ohne Coltan keine Handys - davon profitieren auch Rebellengruppen im Osten des Kongo. Sie verdienen Millionen an den Rohstoffen der Region - auf Kosten der Bevölkerung.
Die USA wollen Bodenschätze am Meeresgrund abbauen, obwohl das gegen internationales Recht verstößt. Schweizer Firmen wollen daran mitverdienen, und die Regierung lässt sie gewähren.
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