Heftarchiv 2022

Heft 11 / 2022
Angesichts der Corona-Pandemie und von Kriegen und Klimakatastrophen wird Krisenfestigkeit zum neuen Leitbild. Bremsen nun Industrieländer wegen der Anfälligkeit der Lieferketten die Globalisierung? Was kann der Norden über die Bewältigung der Corona-Krise vom Süden lernen? Und was macht die Gesellschaften im Jemen und der Ukraine fähig, Kriege zu überstehen?
Heft 10 / 2022
Kleidung stiftet Identität und schafft Aufmerksamkeit, auch für politische Fragen. Sie verbindet Welten und Kulturen und sie kann sogar helfen, dass Feinde von einst sich versöhnen. Modedesigner in Kenia, Kolumbien, Mexiko, Indonesien und Bangladesch zeigen mit ihren Kreationen, dass es ihnen um mehr geht als um die Frage: „Was ziehe ich an?“
Heft 9 / 2022
In der Wissenschaft werden überwiegend Beiträge aus Europa und Nordamerika beachtet - selbst dann, wenn es um tropische Krankheiten oder Auswirkungen des Klimawandels geht. Und wenn Einheimische an Feldforschungen im globalen Süden mitwirken, bestimmen häufig die „Geber-Forscher“ aus dem Norden die Untersuchungsziele und -methoden. Dieses Ungleichgewicht schränkt den wissenschaftlichen Blick unnötig ein. Wie lässt es sich korrigieren?
Heft 7 / 2022
Für die Energiewende werden mittelfristig viel mehr metallische Rohstoffe als bisher gebraucht, doch der Abbau schadet Natur und Menschen. Wie können Rohstoffe weniger umweltschädlich gefördert werden? Wo werden sie recycelt? Ist es besser, wenn sie im eigenen Land weiterverarbeitet werden? Und kann Wasserstoff aus Afrika auf dem Weg in eine „grüne Zukunft“ helfen?
Heft 6 / 2022
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe kommen ausschließlich Autorinnen und Autoren aus Afrika zu Wort. Sie schildern ihre Sicht auf Europa und berichten, wie andere Afrikanerinnen und Afrikaner den Kontinent sehen. Es geht unter anderem um Partnerschaft, Fußball und die Sahel-Politik. Für manche ist Europa ein Sehnsuchtsort, für andere bleibt es der ewig besserwisserische Nachbar im Norden.
Heft 4 / 2022
Obwohl sie eigentlich universell und unteilbar sind, müssen Menschenrechte noch immer jeden Tag erstritten und erkämpft werden. Anwälte, Journalistinnen und Aktivisten überall auf der Welt machen das und bringen sich dabei oft selbst in Gefahr. Dass autoritäre Staaten sie zunehmend schikanieren, ist aber eine Reaktion darauf, dass der internationale Menschenrechtsschutz erstarkt ist.
Heft 3 / 2022
Corona hat in reichen Ländern viele gezwungen, sich erstmals ernsthaft mit der Aussicht auf den Tod zu beschäftigen. In vielen Ländern des globalen Südens ist das Sterben viel stärker Teil des Alltags als bei uns. Auch wie Menschen Abschied von Verstorbenen nehmen, ist von Land zu Land sehr unterschiedlich – mancherorts mit pompösen Feiern, andernorts still und im kleinen Kreis.
Heft 2 / 2022
Dünger, Kunststoffe, Kosmetik - Herstellung und Verbrauch von Chemieprodukten wachsen, vor allem in Asien. Damit verbundene Umweltschäden und Vergiftungen treffen besonders Menschen in ärmeren Ländern, etwa in der Textilindustrie und der Landwirtschaft. Wie man sie besser schützen sollte - zum Beispiel mit einem Exportverbot für gefährliche Pestizide -, ist heiß umstritten.