Heftarchiv 2018

Heft 9 / 2018
Haare, Haut, Figur und Kleidung – überall auf der Welt pflegen Menschen ihr Äußeres. Die Schönheitsideale aber unterscheiden sich und wirken oft diskriminierend: In Indien soll die Haut hell sein, im Iran gelten zierliche Nasen als gottgefällig. Und in Lateinamerika orientieren sich viele junge Frauen an den Idealen der Drogenhändler.
Heft 7 / 2018
Von der Türkei über Venezuela und Burundi bis Kambodscha: Starke Männer beugen demokratische Regeln oder setzen sie außer Kraft. Es ist schwierig, solche Autokraten von außen zu bremsen. Doch demokratische Regierungen sollten viel mehr dafür tun. Der Kampf der Menschen im Süden für Demokratie ist längst nicht verloren.
Heft 6 / 2018
Neue Technologien und Ideen sollen das Leben im globalen Süden erleichtern: Drohnen, die Medikamente ausliefern, elektrisch betriebene Dreiradrikschas, digitalisierte Nothilfe. Die Entwicklungspolitik von heute will innovativ sein. Aber nicht alles, was so angepriesen wird, ist sinnvoll. Und vieles ist nicht einmal neu.
Heft 5 / 2018
Das Recycling nützt mehrfach: Es reduziert die Abfallberge, schont die Umwelt, spart Rohstoffe und ermöglicht gute Geschäfte. Das hat auch Isatou Ceesay erkannt – sie hat in Gambia eine Frauenkooperative gegründet, die Plastikmüll ein zweites Leben und den Frauen ein Einkommen verschafft.
Heft 4 / 2018
Diman Tuxa bringt die Nöte seines Volkes aus Brasilien auf die internationale Bühne: Er demonstriert vor der Klimakonferenz 2017 gegen die Missachtung der Landrechte der Tuxa. Indigene, aber auch viele ­Städte und Regionen treten als Antreiber für mehr Klimaschutz und weltweite Zusammenarbeit auf.
Heft 3 / 2018
Überall prangern Künstler mit ­Werken oder Aufführungen Missstände an oder nehmen Stellung – hier protestiert 2017 die Gruppe 1000 gegen den G20-Gipfel in Hamburg. In vielen Ländern werden Künstler für politische ­Äußerungen schikaniert.
Heft 2 / 2018
Geboren in Somalia, geflohen in die Niederlande, wohnhaft in Großbritannien. So wie dieser Mutter und ihrem Sohn geht es vielen in der Diaspora: Sie sind an mehreren Orten zu Hause und fühlen sich nicht nur einem Land verbunden. Und in vielen Fällen schicken sie regelmäßig Geld an Freunde und Verwandte in der alten Heimat.