Heftarchiv 2017

Heft 8 / 2017
Bei der Versorgung von psychisch Kranken setzen arme Länder noch immer vor allem auf psychiatrische Kliniken – wie diese im kongolesischen Goma. Oft werden die Patienten gar nicht behandelt, weil sie selbst oder ihre Familien die Erkrankung aus Furcht vor Stigmatisierung leugnen. Langsam setzen sich Ansätze der gemeindenahen Betreuung durch, doch vielerorts fehlen Fachpersonal und Geld.
Heft 7 / 2017
Seit Jahrtausenden leben und wirtschaften Menschen in Trockengebieten – wie dieser Viehzüchter mit seinem Sohn in der Wüste Gobi in der Mongolei. Sie haben sich an die unwirtlichen Bedingungen angepasst. Trotzdem sind sie häufig außen vor, wenn Fachleute und Politiker vor Desertifikation warnen und ihr entgegenwirken wollen.
Heft 6 / 2017
Im Juli trifft sich die Gruppe der mächtigen Industrie- und Schwellenländer, die G20, in Hamburg. Deutschland hat den Vorsitz von China übernommen. Wenn der Club beim Gipfel in Hamburg Rückschritte etwa beim Klimaschutz oder in der Handelspolitik vermeidet, ist das schon ein Erfolg.
Heft 5 / 2017
Die „Fabrik des Lächelns“ bei der Arbeit: Ein Freiwilliger mit Arztkittel und Clownsnase schiebt vergnügt eine Patientin durch einen Park in Guatemala-Stadt. In der „Fabrik des Lächelns“ engagieren sich über tausend Mittelamerikaner in Krankenhäusern, Heimen und Hospizen. Anderen zu helfen und Freude zu bereiten, ist überall ein Grund für ehrenamtlichen Einsatz.
Heft 4 / 2017
Populisten wollen das Volk vertreten - und halten nichts von abweichenden Meinungen. Zum Beispiel in der Türkei: Nach dem gescheiterten Militärputsch vom Juli 2016 stellten sich tausende hinter den gewählten Präsidenten Recep Tayyib Erdogan wie hier im August in Istanbul. Der hat das geschickt genutzt, um den türkischen Nationalismus anzufachen, seine Gegner zu Feinden zu erklären, den Staatsapparat zu "säubern" und die Meinungs- und Presserfreiheit einzuschränken.
Heft 3 / 2017
Selbstbewusst: Ein Mann vom Volk der Kula in Papua-Neuguinea vor einem Kanu, wie es für Fischfang und Handel genutzt wird. Die eigene Kultur bewahren und am modernen Leben teilhaben - das ist für viele Indigene durchaus vereinbar.
Heft 2 / 2017
Die Europäische Union will in Afrika Frieden und Demokratie fördern. Ein Mittel dazu sind Trainingsprogramme für Polizisten wie diesen in der Demokratischen Republik Kongo. Doch in der Politik gegenüber dem Süden spielen die Werte Europas oft nur eine untergeordnete Rolle – zum Beispiel im Fall Nordafrika.