Biodiversität
Ruandas Hauptstadt Kigali renaturiert rund 70 Quadratkilometer Feuchtgebiete. Zusammen mit der Aufforstung der Hügel sollen sie die Stadt vor Überschwemmungen schützen. Das ist ein Vorbild für Klimaanpassung in anderen Städten Afrikas.
Der Schweizer Ständerat hat das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Malaysia gutgeheißen. Fachleute und NGO-Vertreterinnen kritisieren es aber scharf.
Der Amazonienfonds für Wald- und Klimaschutz ist mit den Beiträgen von Geberländern ein Schlüsselelement im Kampf gegen die Entwaldung. Er zeigt aber auch Schwächen der brasilianischen Umweltpolitik.
Auf 2,5 Prozent aller Ackerflächen weltweit wird Baumwolle angebaut. Kleinbauern arbeiten dabei umweltschonender und effizienter als industrielle Betriebe, betont eine aktuelle Studie.
Statt alte, ertragsarme Kakaopflanzen zu ersetzen, kann man sie durch Veredelung wieder produktiver machen. Das ist ähnlich wirksam und schont tropische Wälder, so eine aktuelle Studie.
Im Namen des Naturschutzes wurden Tausende Batwa aus einem Naturpark im Ostkongo vertrieben. Die Afrikanische Union sagt nun, sie sollen ihre Landrechte zurückerhalten.
Drei große UN-Umwelt-Gipfel sollten ab Oktober zum weltweiten Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen beitragen. Die Ergebnisse sind deprimierend, kommentiert Bernd Ludermann, und sagt, was jetzt passieren muss.
Die Industrieländer suchen mehr Geld von Unternehmen für den Schutz der Biodiversität. Besser wäre, Landrechte lokaler Gemeinschaften zu schützen und umweltschädliche Subventionen umzuwidmen.
Mangroven schützen die Küsten, bieten Lebensraum für viele Fische und speichern viele Klimagase. Im Westen Afrikas wurden und werden sie aber großflächig abgeholzt. Ein Umweltschützer und eine Fischerin forsten sie wieder auf.
Forscher haben eine Methode entwickelt, Baumbestände genauer als bisher zu erfassen. Sie zeigt, dass in trockenen Regionen Afrikas der Baumbestand zugenommen hat, weil Agroforstwirtschaft sich verbreitet.
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