Buchtipps

Die Schweizer Journalistin Meret Michel beschreibt in ihrem Buch „Beirut. Splitter einer Weltstadt“ anschaulich die prekäre Situation der Menschen in Beirut und erklärt dabei wichtige Hintergründe und Zusammenhänge zum Libanon.
Die österreichische Wirtschaftsexpertin und Greenpeace-Sprecherin Ursula Bittner beschreibt in ihrem Buch, wie sich Unternehmen als Umweltretter inszenieren und gleichzeitig die globale Klimakrise verschärfen.
Ciani-Sophia Hoeder beschreibt in ihrem Buch "Ökorassismus. Wie Weiße unsere Welt zerstören", wie die zerstörerische Ausbeutung von Ressourcen im globalen Süden kolonialen Mustern folgt.
Anhand des nur in Mexiko vorkommenden Lurches Axolotl veranschaulichen die Umweltwissenschaftlerin Laura Nadolski und der Lateinamerika-Journalist Toni Keppeler die Probleme des Wassermangels in der Region. Und betonen in ihrem Buch „Wasserstress. Noch sind Mexiko-Stadt und der Axolotl nicht verloren“, dass die traditionelle Wirtschaftsweise der Azteken die Lösung bringen könnte.
Seinen jüngsten Roman „In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied“ widmet der schweizer-irakische Autor Usama Al Shahmani der Vertreibung der irakischen Juden in den 1950er Jahren. Anhand der Geschichte eines Sohnes, der die Asche des Vaters im Tigris beisetzen soll, erzählt er von Ausgrenzung, Vertreibung und dem Verlust einer Welt, wie es sie heute im Nahen Osten nicht mehr gibt.
Angélica Lopes‘ Roman verbindet spannungsgeladene Handlung mit den großen Themen des brasilianischen Feminismus, erzählt über ein Jahrhundert hinweg.
Ghana gilt vielen als afrikanisches Vorzeigeland für gute Regierungsführung. Nun legt ein US-amerikanischer Afrikawissenschaftler eine Studie vor, wonach Korruption dort nie besiegt wurde. Leider bringt er viele Quellen, aber wenige neue Einsichten.
Carlos Lopes geht in seinem Buch "The Self-Deception Trap" Ursachen und Wirkungen von Fehleinschätzungen in den Beziehungen zwischen Afrika und Europa auf den Grund. Als früherer Diplomat und heutiger Professor in Kapstadt beleuchtet er die Probleme anschaulich.
Ein Rezept dafür, wie die Ernährung der Welt wirklich funktioniert, präsentiert Vaclav Smil in seinem Buch mit diesem Titel nicht – äußert sich aber in Bezug auf die Zukunft dennoch zuversichtlich.
China gilt als strategischer Konkurrent des Westens, wird aber selbst von vermeintlichen Fachleuten oft missverstanden, schreibt die Sinologin Marina Rud­yak in ihrem Buch.
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