Krieg, Waffen, Rüstung
Die umkämpfte Region Taiz steht gerade im Mittelpunkt des Krieges im Jemen. In improvisierten Zeltlagern leben dort Angehörige der stark ausgegrenzten Gruppe der Muhamasheen neben anderen Jemeniten – gemeinsam ist allen, dass sie wegen der Kämpfe ihre Heimatregion verlassen mussten.
Der Somaliakenner Nisar Majid erklärt, wie Misswirtschaft und Betrug in der Zusammenarbeit mit dem Land am Horn von Afrika funktionieren, und plädiert an die Hilfsorganisationen, ehrlicher damit umzugehen.
Die Schweiz übernimmt die EU-Sanktionen gegen den Import von Gold aus dem Sudan, der dort den Krieg befeuert. Das Verbot umzusetzen ist allerdings schwierig, da oft nicht klar ist, woher das Edelmetall kommt.
Somaliland bietet sich als Stützpunkt für den Krieg gegen die Huthis und den Iran an und hofft im Gegenzug auf die lang ersehnte Anerkennung als Staat. Das dürfte das Gegenteil von dem bewirken, was sich die Regierung erhofft, meint Tillmann Elliesen.
Noch liegen nach dem Krieg weite Teile Syriens in Trümmern, doch viele Menschen kehren schon in die zerstörten Gegenden zurück. Mohammed Moussa berichtet von seinem Leben in seiner Heimatstadt Damaskus.
Nach dem Hamas-Massaker vor drei Jahren und dem Krieg in Gaza seither herrscht in Israel weitgehend Konsens, dass der Staat auf Gewalt und Stärke setzen muss. Abkommen werden als Zeichen von Schwäche gesehen, meint der israelische Politologe José Brunner.
Im Jemen sitzen Tausende Kämpfer in Gefängnissen der Regierung oder auch der Huthi-Rebellen. Viele Frauen hoffen auf die Rückkehr ihrer Männer, andere lassen sich scheiden – was für die Kinder besonders schlimm ist.
Seit dem Sturz des Assad-Regimes versuchen zahlreiche Länder, ihre Beziehungen mit Syrien neu aufzustellen – auch die Schweiz. Ende Juli hat das Außenministerium das humanitäre Büro, das die Schweiz seit 2017 in Damaskus betreibt, zu einem Kooperationsbüro aufgewertet.
Ohne Ergebnis hat die jüngste Staatenkonferenz zum Atomsperrvertrag geendet. Das ist ein düsteres Zeichen, aber besser als der dort angepeilte faule Kompromiss, meint Bernd Ludermann.
Palästinensische Christen kritisieren scharf, dass Kirchen anderswo, gerade in Deutschland, Israels Vorgehen in Gaza und der Westbank nicht verurteilen. Zu diesen Vorwürfen schweigen die deutschen Kirchen bisher.
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